Mit gesunden Venen rund ums Jahr!
Schon in der Pubertät geht es los: Das Leiden mit den Beinen ...
Tipps zur Venenstärkung aus der Apotheke
Schon in der Pubertät geht es los: Das Leiden mit den Beinen.
"Mit 16 hatte ich kleine Besenreiser, mit 34 die erste Krampfader - furchtbar!" (Karin L.,34)
"Ich dachte immer, dass Krampfadern eine Krankheit von alten Leuten ist - bis bei mir eine beginnende Krampfader festgestellt wurde!" (Michael W., 23)
"Mit 18 hatte ich bereits die ersten Besenreiser - und jetzt habe ich starke Schmerzen und Schwellungen in den Beinen!" (Lisa K., 47)
Welch ein Irrtum! Besenreiser, Krampfadern, Schmerzen und Schwellungen in den Beinen treten nur im Alter auf! Das ist keineswegs der Fall. Zwar verstärken sich diese Erscheinungen für die Entstehung von Venenleiden mit zunehmendem Alter, aber die Grundlagen für die Erkrankung werden häufig schon in der Pubertät gelegt. Daher sollten man alle Maßnahmen auch der Vorbeugung möglichst früh einsetzen, um einer raschen Entwicklung des Venenleidens vorzubeugen.
Venenleiden bei jungen Menschen: Mit 11 Jahren tüchtige Venenklappen - mit 15 dann Krampfader-Kandidat!
Studien der vergangenen Jahre zeigten Probleme mit den Venen bei Jugendlichen auf. Während zwischen 10 und 12 Jahren bei nur 10% der Kinder kleine Varizen, das sind Krampfadern hatten, stieg die Zahl in den nächsten Jahren auf 30% bis 40%! Bei einem Viertel der Schüler wurden mangelhafte Venenklappen festgestellt. Bei den jugendlichen Erwachsenen gab es dann schon eine Vielzahl von ausgeprägten Krampfadern und schlecht funktionierenden Venenklappen.
Pumpen Richtung Herz!
Wie kommt es zu frühzeitigen Schädigungen des Venensystems? Eine Antwort kann man im Aufbau des Blutkreislaufes finden: Der Blutkreislauf ist auf die Arbeit der Beinvenen angewiesen. Die Kraft des Herzens reicht alleine nicht aus, das Blut gegen die Schwerkraft gut einen Meter oder mehr in die Höhe zu pumpen. Daher wird das Blut in den Venen durch die Kontraktion der Beinmuskulatur in Richtung Herz gefördert. Klappen in den Beinvenen verhindern, dass das Blut infolge der Schwerkraft zurückfließt. Diese Venenklappen büßen im Laufe der Zeit ihre Funktionsfähigkeit oft ein. Dadurch kann es dann zu Blutstauungen in den Beinen kommen. Die Venen dehnen sich aus, sie sind als Krampfadern fühl- und sichtbar. Im umgebenden Gewebe entstehen oft schmerzhafte Stauungen und Schwellungen.
Lange Beine - schwache Venen?
Je länger der Weg ist, den das Blut entgegen der Schwerkraft zurücklegen muß, desto anfälliger ist das raffiniert angelegte System der Klappen und Venen. Daher neigen besonders Jugendliche mit langen Beinen zu Venenleiden: zu einer vererbten Bindegewebsschwäche kommt dann das rasche Längenwachstum als Risikofaktor dazu. Ergänzt werden diese Risiken durch Bewegungsmangel, Übergewicht und bei Mädchen die Einnahme der Pille.
Besonders der Bewegungsmangel kann schlimme Folgen für die Venenklappen haben. Wird die Beinmuskulatur nicht ausreichend betätigt, erfolgt nicht genügend Druck von außen auf die Venen; das Blut staut sich, das Venenleiden nimmt seinen Anfang. Schwere, müde Beine sind die ersten Anzeichen, Besenreiser kündigen ein beginnendes Venenproblem an.
Was tun? Einfache Maßnahmen erzielen große Wirkung!
Bei den ersten Anzeichen sollte man sich des Problems annehmen. Es bedarf keiner großen Aktion, um Venenleiden vorzubeugen. Schon kleine Veränderungen in der täglichen Lebensweise bringen Hilfe für die Venen. So sollte für möglichst viel Bewegung gesorgt werden. Schon das regelmäßige Benutzen einer Treppe statt des Aufzuges oder der Rolltreppe, oder der Spaziergang in der Mittagspause, die Einkaufsfahrt mit dem Fahrrad machen sich positiv bemerkbar. Wer tagsüber viel steht oder mit angewinkelten Beinen sitzen muss, sollte für Entlastung sorgen: öfter mal die Füße kreisen lassen und im Sitzen - auch nachts im Bett - über Herzhöhe hochlegen. Auf enge Kleidung und hochhackige Schuhe sollte möglichst verzichtet werden.
Venen-Fitness aus der Apotheke
Mit zusätzlichen Maßnahmen kann man den Venen helfen, indem man sich aus der Apotheke vorbeugende Mittel besorgt. Bewährt hat sich das Einreiben mit diversen Cremes, die venenaktive Substanzen enthalten, die auch tiefenwirksam sind. Daneben sollte man sich auch auf die Natur verlassen. Klassische Mittel für Venenkranke zum Fithalten der Venen sind die Rosskastanie oder das rote Weinlaub. Ob als Salbe oder auch in Tabletten-, Kapsel- oder Tropfenform, Extrakte aus diesen Pflanzen wirken bei längerer Anwendung venenstärkend und gefäßabdichtend.
Hier gilt es, schon vorbeugend, bei den ersten Anzeichen eines Venenleidens, ein Produkt einzunehmen oder einzureiben, damit es nicht zu einer lästigen und am Ende sehr krankhaften Veränderung der Venen kommt. Was der Patient nehmen soll, klärt eine Beratung in der Apotheke.
Venen werden auch fit gehalten, indem man Stützstrümpfe trägt. Man soll sich von der Vorstellung lösen, dass Stützstrümpfe hässlich aussehen und unpraktisch sind. Es gibt Modelle, die bei guter Kompression fast wie "normale" Strümpfe aussehen und auch in Modefarben angeboten werden. Auch hier berät die Apotheke kompetent und mit einer guten Auswahl.
Frühes Vorbeugen macht die Venen rechtzeitig wieder fit und beschert ein beschwerdefreies Leben auf den Beinen!







